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Dienstag, 07. April 2020

Risikomanagement

Dieses im kollektiven Gedächtnis verankerte Beispiel zeigt, dass insbesondere im Bereich „Risikomanagement“ die Vergangenheit nichts zählt. Sonst könnten Sie sämtliche Versicherungen kündigen („Wir haben ja bisher nur einbezahlt!“) und alle Feuerlöscher verkaufen („Bisher noch nie benutzt!“)

Die Komplexität und Vielfalt dieses Themas ist beinahe unbegrenzt. Nicht immer sind es Katastrophen wie der Brand einer Bohrinsel, eine Panik bei einer Großveranstaltung, eine Massenkarambolage auf der Autobahn.
Die überwiegende Anzahl von Unfällen und Risikoauswirkungen ist nicht in der Zeitung nachzulesen. Und wenn, dann wird die Ursache meist mit „menschlichem Versagen“ oder der „unglücklichen Verknüpfung von Umständen“ beschrieben.

Weitestgehend unabhängig von der Art (Personen, Sachen) und Höhe eines Schadens stellen Staatsanwaltschaft und Versicherungen (des Geschädigten und des potentiellen Schädigers) eine zentrale Frage: Wer hat Schuld?

Zusätzlich zu den im Abschnitt Rechtskonformität zusammengefassten Inhalten sind Sie als Unternehmensinhaber, Geschäftsführer, Betriebsleiter oder Leitender Angestellter i. d. Regel auch Betreiber von Anlagen (z.B. nach dem BImSchG - Bundes-Immissionsschutzgesetz) und unterliegen damit insbesondere der Organisationspflicht gem. § 52 a BImSchG als vertretungsberechtigtes Organ (natürliche Person der Unternehmensleitung)

Oder Sie sind Gewässerbenutzer im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes (Entnahme von Wasser, Einleitung von Abwasser), oder lagern und verwenden wassergefährdende Stoffe.

Das Thema Brandschutz ist allgegenwärtig und für alle Verwaltungsbereiche relevant.